Meine neue Morgenroutine

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Espresso - die spirituelle Kaffeepause

Meine neue Morgenroutine

Religion & Spirituality


Morgenroutinen liegen im Trend – oft verbunden mit durchgetakteten Plänen und hohem Optimierungsdruck. Mein eigener Morgen ist meist unspektakulär: Meditation, das Singen der Laudes mit meinen Brüdern, die Versorgung meiner Katzen und eine Tasse Tee. Doch seit kurzem habe ich ein neues, ganz schlichtes Element hinzugefügt, das mir erstaunlich guttut.


Inspiriert von einem Vortrag des Therapeuten Karlfried Graf Dürckheim setze ich mich morgens an meinen Schreibtisch: vor mir ein spezielles Blatt Papier, ein Kalligrafie-Pinsel und ein Glas Wasser. In aller Ruhe und voller Achtsamkeit ziehe ich freihändig eine Linie nach der anderen von links nach rechts. Das feuchte Schwarz auf dem Papier wird sichtbar und verblasst kurz darauf wieder, während das Blatt trocknet.


Es geht dabei nicht darum, etwas zu leisten oder ein perfektes Bild zu schaffen. Es ist ein „Sich-Einüben“ – eine stille Erkundung meiner selbst im Hier und Jetzt. Wie zentriert bin ich gerade? Wie ruhig ist mein Atem? In dieser Episode erzähle ich dir von dieser einfachen Praxis und warum sie für mich zu einem so wertvollen Anker geworden ist.


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